Good Bye, Sai Gon !

Heute bin ich aus dem schönen, warmen Reisland wieder rausgefahren. In ein anderes warmes Land. Ob es schön ist und ob es auch Reis hat, weiß ich nicht. Bisher ist dieses Land nämlich sehr dunkel. Da sieht man nicht so viel. Wasser hat es aber, dieses neue Land. Das kommt hier von oben. Und nennen tut man das Land Kam Bod Scha.

Abschied aus Sai Gon. Auch mit Wasser von oben. Das kam aber zum Glück erst runter, als unser Bus losgefahren ist.

Meine Trollmama und ich sind, wie bisher eigentlich bei jedem Land, ein bisschen traurig, das schöne, warme Viet Nam hinter uns zu lassen. Wir haben noch ein paar zauberhafte Menschen aus verschiedenen Ländern getroffen und unglaublich viele schöne Dinge gesehen. Wenn ihr euch wundert, warum wir zuletzt nach Ho Chi Minh Stadt reingefahren und jetzt aus Sai Gon wieder rausgefahren sind: Die sind hier ein bisschen verrückt. Die Stadt hat nämlich zwei Namen. Sai Gon ist der, den alle benutzen, wenn sie reden. Und Ho Chi Minh Stadt ist der, der überall auf Schildern steht. Was das mit diesem Herrn Ho Chi Minh auf sich hatte, hab ich noch nicht ganz herausgefunden. Ich glaube, die wollten ihren eigenen Herrn Lenin und Herrn Mao haben, damit sie statt einem Russen oder einem Chinesen einen Vietnamesen überall aufhängen können. Besser für das Nationalgefühl. Deswegen haben sie jetzt einen Herrn Ho Chi Minh, dessen Kopf, wie bei den anderen beiden, auch überall im Land herumhängt. Und der Herr Ho Chi Minh wollte wohl auch gerne eine Stadt haben. Da hat er Saigon gekriegt. Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, ob er tatsächlich ein vietnamesischer Mensch war oder nicht doch irgendeine Art Gott. Auf dem Bild unten sieht es mir eigentlich eher nach so einer Art kommunistischem Buddha aus. Um den Kopf rum war nämlich auch ein Tempel. Ja, das macht wohl Sinn.

Ich frag die Trollmama, ob sie von mir auch mal eine Figur mit goldenen Kranichen drumrum macht. Genau so wie sie der Herr Ho Chi Minh hat. Die finde ich nämlich ausgesprochen hübsch. Eine Stadt namens An Ton sollte es bis dahin ja schon geben.

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Jetzt möchte ich euch einfach noch viele Bilder zeigen, die die Trollmama und ich in diesem Land vom Herrn Ho Chi Minh gemacht haben. Damit ihr euch mal vorstellen könnt, wie schön es hier eigentlich ist. Ach, es ist schön, ein Reisetroll zu sein!

Hier habe ich Spaß mit einem Riesenbambus in Sa Pa.

Und noch mehr Spaß auf der Bootstour zwischen den Waldbergen in Tam Coc bei Ninh Binh.

Die rudern doch tatsächlich mit ihren Füßen!

Auch das war in Tam Coc. Im Schmetterlingsparadies. Wer mich in diesem Bild findet, bekommt einen Schmetterling. Hab ein paar eingepackt, die waren so schön.

Der Buddha hier hat sich in einer Höhle bei Tam Coc versteckt. Ich hab nochmal genau hingeschaut: kein Ho Chi Minh. Auch keine goldenen Kraniche.

Danach habe ich mich auf den Berg über dem Buddha gesetzt. Und mir weitere Waldberge…

… und Reisfelder angeschaut.

Das hier war unser Frühstücksausblick in Tam Coc. In An Ton bekommt jeder so einen Frühstücksausblick von mir. Zumindest, wenn ich goldene Kraniche bekomme.

Ein paar hundert Kilometer weiter im Phong Nha Nationalpark. Ich betrachte den morgendlichen Dschungel (leider wieder ohne goldene Kraniche).

Und Höhlen gabs da auch in Phong Nha. Uiuiuih! Hier die Paradise Cave.

Die war ganz unglaublich groß und ganz unglaublich voller Tropfedinger, die von der Decke hängen.

Nach den Höhlen haben wir noch ein bisschen auf unserem Motorroller die wunderschöne Gegend um Phong Nha angeguckt. Ich bin nämlich jetzt auch ein Rollertroll.

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Danach sind wir mit dem Bus weiter nach Hoi An gefahren und haben uns erstmal einen Sonnenuntergang angeguckt.

Wenn die Sonne weg ist, braucht man Laternen. Zumindest in Hoi An.

Und am nächsten Morgen gibts dann eine Kokosnuss am Strand.

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Außerdem waren wir in Hoi An beim Schneider und die Trollmama hat sich ein paar Kleider schneidern lassen. Leider hat sie mich dabei vergessen. Ich behalte mein Ringelshirt.

Hab auch wieder das ein oder andere seltsame Tier in Hoi An getroffen. Der hier war sehr freundlich, auch wenn es gerade nicht so aussieht.

Ganz wichtig fürs vietnamesische Wohlgefühl: Vietnamesischer Kaffee aus dem Metallfilter, mit süßer Milch und bei dem Wetter am besten noch mit einer Menge Eiswürfel.

In Saigon wars dann wieder eher vorbei mit dem Wohlgefühl. Wir waren in den Cu Chi Tunneln, da haben sich die vietnamesischen Bewohner vor den amerikanischen Bomben versteckt. Wenn ich Zeit finde, erzähle ich von unserem Besuch dort aber noch ein bisschen mehr. Das war ganz schön traurig da.

Hier bin ich schlussendlich schon in Kam Bod Scha, gerade über der Grenze. Und es gibt: Kaffee mit süßer Milch, jippie!

Na dann schauen wir uns mal dieses neue Land an, in das wir gerade hineingefahren sind. Wenn es wieder hell ist. Ich hoffe, es wird wieder hell. Vielleicht ist es auch einfach ein dunkles Land.

Mal sehen. Ich werde berichten.

An Ton Goldkranich

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