Bejtsching Nights

Weil ich mich schon ein paar Mal nachts hier rumgetrieben habe, habe ich auch davon ein paar Bilder für euch. Die stammen aus dem Jinshan Park und dem Olympiapark, beide mit vielen schönen Leuchtedingen drin. Mal größer, mal kleiner. Mir gefallen sie alle!

 

 

Anton Schattentroll

Bejtsching die erste

Bejtsching, so nennen das hier alle. Da pass ich mich mal der allgemeinen Konvention an. Eine lustige Stadt ist das. Da findet man zum Beispiel eine ganze alte Stadt mitten in der Stadt, den Sommerpalast von so einem Herren Kaiser nämlich. Der Herr Kaiser ist längst tot und jetzt gehört sein Palast den Touristen. Oder vielleicht eher den Verkäuferchinesen. Ich sags euch, so eine kleine Palaststadt würde mir schon auch gefallen. Ich finde auch, sie steht mir.

Der Herr Kaiser hatte sogar ein Telefon!

Der Herr Kaiser hatte sogar ein Telefon!

 

Für die Boote auf meinem See hätte ich mir ein paar Palastklabauter angestellt.

Aber den hier hätte ich natürlich behalten.

Ich war außer in der Palaststadt noch am Kommunistenplatz hier in Bejtsching. Auf der Karte steht glaub ich sowas wie Tian’anmenplatz und irgendwer hat auch mal was von himmlischem Frieden gesagt. Vieles erinnert hier verdächtig an die Stadtzentren in Russland und der Mongolei. Die vielen Blumenbeete und anderen lustigen Blumengebilde zum Beispiel. Und auch, dass die hier so gerne Fahnen und Militärmänner in die Gegend stellen.

Der Eingang zur Verbotenen Stadt (Ich habe noch nicht herausgefunden, was daran verboten ist. Aber es reizt mich natürlich sehr!) – mit Blumen und Fahnen.

Eines dieser schönen Blumengebilde. Wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich sagen, das gehört den verstorbenen Blumenkaisern.

Eines dieser schönen Blumengebilde. Wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich sagen, das gehört den verstorbenen Blumenkaisern.

Diese Komposition nenne ich „Welche Roten haben gesiegt?“

Was gucken die denn alle? Aha. Militärmänner stehen vor einem alten Herren Chinesen rum.

Und weil die Chinesen offensichtlich große Bauwerke mögen, habe ich mir auch noch die große Mauer angeguckt, die sie auf ihre Berge gestellt haben. Mit der Trollmama und einer netten kleinen Engländerin, die wir im Bett unter uns getroffen haben. Wir hatten kleinere Probleme hinzukommen, weil ein paar Bus-Chinesen fiese Spielchen mit uns gespielt haben. Wir haben sie mehrere Male böse angeguckt und ihnen dann ein bisschen mehr Geld gegeben, als sie verdient haben, und am Ende haben sie uns doch zu dieser Mauer gebracht. Auf der Mauer haben wir uns dann einen chinesisch sprechenden Amerikaner und zwei Koreaner als Begleitung gesucht, die haben uns sicher wieder nach Bejtsching gebracht, vorbei an den fiesen Bus- und Taxichinesen.

Zu der Mauer hoch mussten wir ganz schön viele Treppen hochklettern. Komische Logik haben diese Chinesen.

Zu der Mauer mussten wir ganz schön viele Treppen hochklettern. Komische Logik. Diese Chinesen…

Aber dafür war der Blick dann schon recht gut.

So ungefähr.

Fenster hat die Mauer auch manchmal. Fast wie ein Haus.

Aus diesen weißen Dingern spricht eine Lautsprecherchinesin raus. Die erzählt auf Englisch, wie toll die Mauer ist.

Aus diesen weißen Dingern spricht eine Lautsprecherchinesin raus. Die erzählt auf Englisch, wie toll die Mauer ist.

Freund gefunden. Spricht aber nicht.

 

Die Chinesen scheinen mich übrigens ziemlich cool zu finden. Muss nur aufpassen, dass mir das nicht zu Kopf steigt.

Da durfte man eigentlich nicht mehr hin. Aber das war der schönste Teil.

Wieder ein Beweis für die Verrücktheit der Chinesen. Runter gehts mit der Sommerrodelbahn.

Ooooh, es gibt noch so viel Spannendes hier zu sehen. Ich kann gar nicht warten, morgen meine kleinen Äugelchen wieder aufzumachen. Wusstet ihr übrigens, dass (wieder mal) die Mongolen schuld daran sind, dass Bejtsching heute die Hauptstadt von China ist? Und ein bisschen wohl auch die Taiwanesen. Aber davon erzähl ich euch ein anderes Mal, jetzt mach ich die Äugelchen erstmal zu und packe die Tippfinger unter die Bettdecke..

Anton Mauertroll

Letzte Tage in der Mongolei… und dann ab nach Peking!

Jetzt bin ich in Peking. Hier ist es sehr schön (aber auch ganz schön verrückt!) und das will ich euch gerne zeigen. Aber ich hab noch ein paar nette Fotos aus Ulan Bator und von der Fahrt hierher für euch, so dass ihr euch erst einmal die anschauen dürft. Viel Spaß wünsch ich!

Da hat mich die Trollmama mit zu einer Tanzshow von gestiefelten Mongolen genommen.

Und am Schluss kamen noch die Monster, die ich zum Teil ja schon aus den Tempeln kenne. Aber diesmal in echt!

Und am Schluss kamen noch die Monster, die ich zum Teil ja schon aus den Tempeln kenne. Aber diesmal in echt!

Auf der Reise hab ich mir ein mongolisches Schachset gekauft. Und tatsächlich jemanden zum Spielen gefunden.

Auf der Reise hab ich mir ein mongolisches Schachset gekauft. Und tatsächlich jemanden zum Spielen gefunden.

Gefunden habe ich zum Schluss auch noch eine mongolische Freundin.

Gefunden habe ich zum Schluss auch noch eine mongolische Freundin.

Und gruselige Fische. Da habe ich mir dann gedacht, jetzt ist es Zeit sich auf den Weg zu machen.

Und gruselige Fische. Da habe ich mir dann gedacht, jetzt ist es Zeit sich auf den Weg zu machen.

Am nächsten Tag gabs auch gleich die nächste Überraschung: Schnee zur Abfahrt! Da bin ich noch gerner in den Zug gestiegen.

Am nächsten Tag gabs auch gleich die nächste Überraschung: Schnee zur Abfahrt! Da bin ich noch gerner in den Zug gestiegen.

Puh. der Rucksack war diesmal auch ganz schön schwer... Ach... verwechselt! Meinen hab ich ja schon drauf.

Puh. der Rucksack war diesmal auch ganz schön schwer… Ach… verwechselt! Meinen hab ich ja schon drauf.

Und los gehts! Tschüß, Schnee!

Noch ein letzter, längerer Stopp in der Mongolei.

Und da gehts als nächstes hin!

Und da gehts als nächstes hin!

Der Zug spricht schon Chinesisch.

Der Zug spricht schon Chinesisch.

Und je mehr wir Richtung China kommen, desto mehr scheint die Sonne. Schnee vergessen.

Und je mehr wir Richtung China kommen, desto mehr scheint die Sonne. Schnee vergessen.

Da ist schon der erste Chinese!

Da ist schon der erste Chinese!

Und jetzt passiert was ganz Abgefahrenes: Seht selbst!

Die bauen den Zug auseinander und heben die Einzelteile hoch.

Die bauen den Zug auseinander und heben die Einzelteile hoch.

Dann machen die die alten mongolischen Räder raus (die waren wohl nicht mehr gut) und die neuen chinesischen Räder rein.

Dann machen die die alten mongolischen Räder raus (die waren wohl nicht mehr gut) und die neuen chinesischen Räder rein.

Das Reinmachen der chinesischen Räder dauert wohl eine Weile. Da hat der Mann mit dem gelben Hut drauf nämlich lange dran gearbeitet.

Bei der ganzen Sache kan man auch endlich mal den Leuten gegenüber ordentlich in ihren Wagon gucken!

Und irgendwann gehts dann wieder runter und der Zug wird neu zusammengebaut… und auf nach Peking!

Ja, und da bin ich jetzt. In Peking. Ich kann euch sagen, hier ist es ganz schön lustig. Man wird ständig angeschrieen auf der Straße, aus Geschäften heraus und aus Taxis heraus, und viele, viele Leute finden es ganz toll, dass man aus Europa kommt und wollen Tee mit einem trinken gehen. Aber da gibts einen Zettel an der Wand im Hostel, der sagt, dass die gar nicht wirklich Tee trinken wollen, sondern eigentlich lieber Geld von uns möchten. Deswegen gehen wir nicht mit denen Tee trinken.

Mehr davon erzähl ich euch bald!

Eurer Anton Schwebetroll

Ger und Spa – ein echtes Trolleben

An Tag 9 unserer Reise haben wir bei den Tsenkher Hot Springs in den Bergen halt gemacht. Da haben die lustig riechendes heißes Wasser in ein Becken in unserem Ger Camp umgeleitet und alle haben sich da abends (fast) nackig reingesetzt. Weil ich mich dann doch ein bisschen geniert habe, bin ich am nächsten Tag in der Früh nochmal alleine hingegangen. Und davor habe ich einen netten Tag in unserem Ger verbracht. Bis auf die riesigen Spinnen, die sich gerne von der Wand auf mich fallen haben lassen, war das mein Lieblingsger auf der Tour.

Die Spinnen hab ich einfach ins lustig riechende Wasser geworfen, das hat ihnen nicht so gut gefallen. Hehehe.

Erstmal den Ofen an.

Aaaaaah.

Aaaaaah.

Man kann sogar den Himmel sehen.

Man kann sogar den Himmel sehen.

Das geht allerdings auch vor dem Ger.

Das geht allerdings auch vor dem Ger.

Und jetzt ins Spa. Riecht lustig! Das gefällt mir.

Und jetzt gehts ab nach Peking… Mal schauen, was die mir da so bieten können! Das Essen soll gut sein, habe ich gehört.

Euer Anton Wellnesstroll

Tour de Mongolie – zweite Etappe: Bergkloster, Klosterberge

So, und hier kommt die zweite Etappe unserer Reise durch die Landschaften der Mongolei. Wie ich euch schon angekündigt habe, Kloster und Berge und Bergkloster und Klosterberge. Und ein bisschen Wasser.

In diesem Kloster hat uns unsere Führerfrau eine Aufführung des ca. 80-jährigen Klosterwächters mit einem traditionellen mongolischen Instrument versprochen. Ich musste mir ein kleines Kichern verkneifen, als er uns dann mit würdevollem Blick ein fünfminütiges Stück auf einer Maultrommel gespielt hat. Die Trollmamas und der Trollstiefpapa haben es aber ganz gut hingekriegt würdevoll zuzuhören.

Das Ongiin Khiid Kloster. Bevor die Kommunisten kamen, waren die Ruinen auf dem Bild noch ganze Tempel. Und es gab ein paar mehr Mönche. Aktuell gibt es zwei erwachsene Mönche und fünf Mönchschüler. Nicht mehr so viel. Aber mehr hätten vielleicht auch keinen Platz.

Wenn man an diesen Gebetsmühlen dreht, wird man weise. Da sind Bücher drin und wenn man die nicht lesen will, dreht man einfach ganz viel, dann gehen die Inhalte von alleine in den Kopf. Wenn das mal deutsche Studenten rauskriegen.

Wasser gabs in den Bergen deutlich mehr als in der Steppe. Grün auch.

Der Orkhon Wasserfall.

Da haben die Herren und Frauen Buddhisten wieder bunte Tücher um einen Baum geknotet. Ich muss sagen, das gefällt mir. Vielleicht werde ich doch noch Buddhist.

Ein bisschen Märchenwald gabs auch.

Das Wasser gabs auch in Seeform. Das war allerdings eine sehr kalte Form von Wasser. Und eine sehr kalte Form von Land gabs da auch. In einer Nacht hatte es minus 10 Grad um unser Ger herum. Drinnen gabs aber mindestens zwei kuschlige Plusgrade, unsere Wasserflaschen waren nämlich gar nicht gefroren.

Ein Vulkansee, der White Lake, aus der Ferne. Von hier kann man erkennen, warum er weißer See heißt.

Von Nahem hätte ich eher auf Black Lake getippt.

Uiuiuih. Oder Purple Lake, mit Feuer am Himmel.

Und es gibt da auch Vulkane. Ganz schön tiefe.

Der Khorgo Vulkan. Falls das Sprengtrolle waren, haben sie ganze Arbeit geleistet.

Aber außenrum wars trotzdem sehr hübsch.

Auch wenn der ein oder andere Baum nicht ganz so glücklich aussah.

Ich bin sogar ganz mutig in den Krater geklettert. Und siehe da: Die Buddhisten waren schon wieder vor uns da! Steinhaufen und blaue Bänder überall.

Auch Trolle überall.

Und auch außenrum um den Vulkan wars spannend. Troll musste aber gut aufpassen um nicht auf Nimmerwiedersehen in einer Steinspalte zu verschwinden. Das waren diesmal nicht die Buddhisten, glaub ich.

Ganz am Schluss sind wir noch in das erste und auch das größte Kloster der Mongolei gefahren, das Erdenezuu Khiid Kloster in Kharkhorin, der ehemaligen Hauptstadt des Reichs vom Herrn Gin Gis Khan. Wir haben auch eine Führung bekommen von einem netten Herrn Mongolen. Der hat uns erzählt, dass der Dalai Lama eine Erfindung der Mongolen ist. Der Herr Mongolenfürst Altan Khan hat nämlich den dritten Dalai Lama einfach so genannt und den zwei vorhergehenden Buddhistenführern nachträglich den gleichen Titel gegeben. Da hatten sie glaub ich auch nicht mehr viel davon. Und ganz zufällig wurde dann der vierte Dalai Lama in der Familie vom Herrn Altan Khan als Reinkarnation wiedergefunden, als sein Urenkel nämlich (das hört sich für mich aber sehr nach Trollpraktiken an… vielleicht sind wir Trolle und die Herren Buddhisten ja doch vom gleichen Schlag). Dalai Lama ist übrigens mongolisch und heißt Ozean der Weisheit oder so ähnlich. Ich glaube, deswegen sind die auch immer in den Bergen, wegen dem Wasser. Wenn es schon keinen Ozean in dem Land gibt. Und wo es kein Wasser gibt, machen sie blaue Bänder hin. Ganz schön schlau.

Was ich auch toll fand, war, dass die Herren und Frauen Buddhisten ihrem Meister Buddha immer Süßigkeiten zum Essen geben. Ich war schon versucht, den ein oder anderen Keks aus dem Opferschälchen zu stibitzen, aber ich hab mich dann doch vor dem bösen Karmatroll gefürchtet, mit dem die schon fürs Geld Einsammeln gedroht haben. Hihi… und die Trollmama hat den Herrn Klosterführer auch ein bisschen aus dem Konzept gebracht, als sie gefragt hat, ob man die „offering cakes“ (er hatte uns gerade hübsch verzierte, 50 Jahre alte Kuchen in einer Vitrine gezeigt) theoretisch essen kann. Da hatte sie wohl ähnliche Gedanken wie ich. Der Herr Klosterführer hat das dann mit heftigem Kopfschütteln und Armewedeln verneint und die Trollmama auch den Rest der Führung nicht mehr aus den Augen gelassen.

Der hat mich gleich mal erschreckt. Aber ich ihn offensichtlich auch.

Die drei ältesten Tempel auf dem Gelände. Sonst steht auch nicht mehr viel. Da waren wieder die Kommunisten am Werk.

Glaubt ihr, das sind Trollgesichter? Mich würde das langsam nicht mehr wundern.

Und so siehts von außen aus. Mit buddhistischen Kühen davor.

Das war schon ganz schön spannend! Und ich hab das alles gelernt ganz ohne Gebetsmühlen zu benutzen. Aber vielleicht mach ich das das nächste Mal. So viel Zuhören ist schon auch anstrengend für meine kleinen Trollohren.

Anton Dalai Troll

Tour de Mongolie – Erste Etappe: Wüstensteppe, Steppenwüste

Da bin ich wieder… der Trollgroll ist fürs erste abgeebbt und ich kann mich nun wieder der Schönheit der Mongolei widmen statt der Verzogenheit meiner Trollbrüder. Entschuldigt, dass ihr unsere Privatfehden mitbekommen musstet, da sind einfach meine Trollemotionen mit mir durchgegangen. Aber jetzt komme ich wieder meinem allgemeinen Bildungsauftrag nach und zeige euch den ersten Teil unserer Reise durch die Mongolei: Die Fahrt in die Wüste Gobi – durch eine Menge Steppe und große Steinhaufen hindurch.

Die Bilder sind übrigens nicht manipuliert, das Wetter war – entgegen mancher Voraussagen für den mongolischen September – fast durchgehend wunderbar. Geregnet hats immer nur, wenn wir im Ger waren (möglicherweise sind wir aber auch immer in unser Ger gegangen, wenn es geregnet hat). Und richtig kalt wars erst in den Bergen, also auf unserer zweiten Etappe. Da sind wir dann (fast) alle Expertenfeuermacher, Nachtsnichtaufsklomüsser sowie Unglaublichschnellausdemschlafsackspringerundanzieher geworden. Mongolische Kernkompetenzen.

Neben Feuermachen, Blasentraining und Schnellanziehen gab es aber noch ein paar weitere wichtige Lerneffekte auf unserer Reise:

Erstens: Sag in einem Ger Ja zu Tee, Brot und Butter und freundlich Nein zu getrocknetem Joghurt und gegrillten Tierteilen. Bei ein paar Family Gers (das sind Nomadenfamilien, die noch ein oder zwei Touristengers neben ihrem eigenen Ger aufgestellt haben) wurden wir zur Begrüßung gleich auf einen Milchtee (Kamelmilch, Tee und Salz) sowie auf ein paar Stückchen getrockneten Joghurt und selbstgebackenes Brot und Gebäck sowie selbstgemachte Butter oder selbstgemachten Joghurt eingeladen. Den getrockneten Joghurt konnte ich selbst nach einigen Versuchen noch nicht so gut meinen kleinen Trollhals hinunterzwingen. Aber ich muss sagen, das mit dem Brot, der Butter und dem noch flüssigen Joghurt kriegen die mindestens genauso gut hin, wie unsere Supermärkte daheim. Ein sehr freundlicher mongolischer Gastvater hat uns dann auch noch auf ein paar gegrillte Pferdehoden eingeladen (und unsere mongolische Führerfrau hat steif und fest behauptet, er mache das NICHT bei jeder Touristengruppe, die in ihrem Ger vorbeikommt). Als wir die Pferdehoden dankend abgelehnt haben, hat er sie genüsslich und mit amüsierten Blicken in unsere Richtung einfach selbst gegessen. Ach ja. und Schnaps aus Yakmilch gab es auch einmal. Ein bisschen unglaublich fand ich das schon, was die alles an ess- und trinkbaren Sachen aus ihren Tieren rausholen.

Zweitens: Lass bei Regen nicht die Tür deines Gers auf – auch wenn der Ofen es drinnen recht warm macht. Denn auch Ziegen ziehen ein warmes Ger dem kaltem Regen vor und du wirst viel Zeit damit verbringen, nasse und frierende Ziegen von deiner Gerschwelle zu verjagen.

Drittens: Vegetarisches mongolisches Essen funktioniert und schmeckt, aber erwarte nicht zu viel Vielfalt. Im Wesentlichen gibt es Kohl, Kartoffeln, Karotten, Eier, Mayonnaise. Brot und Süßigkeiten. Weil die Trollmamas und der Trollstiefpapa eine vegetarische Tour gebucht hatten, haben sie oben genannte Zutaten jeden Tag in variabler Zusammenstellung erhalten, manchmal noch gepimpt mit ein bisschen Tomate, Gurke oder Schmelzkäse. Aber man muss auch sagen, dass unsere mongolische Führerfrau sich redlich Mühe gegeben hat, uns jeden Tag zumindest optisch etwas Neues zu präsentieren. Und geschmeckt hats auch. Für sich selbst und unseren Fahrer hat sie aber ab dem zweiten Tag immer noch zusätzlich (oder ausschließlich) Fleisch gekocht.

Viertens: Die meisten mongolischen Landbewohner haben das westliche Bettenprinzip noch nicht ganz verstanden. In einem unserer ersten Family Gers hat eine der Trollmamas beim Milchtee im Ger der Gastfamilie noch ganz naiv gefragt, wo die beiden Gasteltern denn schlafen würden, es gäbe hier doch keine Betten. Großes Gelächter bei allen Anwesenden nach Übersetzung durch die Führerfrau. Natürlich schlafen die beiden auf dem Boden im hinteren, mit Teppich ausgelegten Teil des Gers. Als wir dann in unserem Touristenger eingezogen sind, haben wir gelernt, dass die Gastfamilie das Prinzip des auf dem Boden Schlafens für uns Touristen einfach einen halben Meter in die Höhe gehoben hat. Die optisch sehr bequemen Matratzen waren einfach mit Stoff bezogene Bretter. Kein Wunder, dass die denken, wir sind völlig verrückt. Wer kann schon verstehen, warum jemand zum Schlafen seinen Boden einen halben Meter über dem Boden haben will?

So, jetzt aber fürs Erste genug erzählt, eigentlich wollte ich euch ja Bilder zeigen.

Ich hab mir in unserem „Russian Van“ gleich einen Platz ausgesucht, aber der mongolische Fahrer hat mich recht schnell wieder verjagt. Als ich später die Straßen gesehen habe, auf denen wir uns fortbewegen sollten, war ich nicht mehr so sehr böse.

Da wars auch ganz nett.

Und auch da hätte ichs mir vorstellen können zu bleiben. Da mussten aber die Rucksäcke rein. Das da hinten ist übrigens Wasser, kein Wodka.

Der Anfang der lustigen Steinhaufen. Ein paar waren von der Natur gemacht, aber einige auch von Menschen, hat man mir gesagt.

So wie der hier,

Und der hier.

Und jetzt ratet mal, welcher Haufen trollgemacht ist.

Auf den menschengemachten Haufen findet man auch diverse Nichtsteine. Wie blaue Bänder, Geldscheine und manchmal sogar Plastikpferde. Das Geld darf man übrigens nicht einsammeln, das gibt schlechtes Karma – hat mir ein Herr Buddhist gesagt. Ob ich das Pferd hätte mitnehmen dürfen?

Ich glaube hier war die Natur an den Steinhaufen schuld. Gab auch keine Geldscheine und Pferde drauf. Nur schöne Farben. Die Mongolen nennen den Ort „White Stupa“ (Tsagaan Suvarga), weil die Haufen ein bisschen wie buddhistische Stupas aussehen.

Noch mehr weiße Stupahaufen.

Und hier die dazugehörigen gestreifen Berge. Von oben…

… und von unten.

Bei den „Flaming Cliffs“ (Bayanzag) gabs dann eher rote Steinhaufen. Aber auch groß. Ich vermute, dass auch da die Menschen nichts damit zu tun haben.

Aber ganz sicher bin ich mir nicht. Sehr ihr, da läuft nämlich eine weg.

Aus der Perspektive erscheints mir aber wieder nicht mehr so menschlich gemacht. Müsste ein großer Mensch gewesen sein. Oder ein Troll?

Jetzt halte ich das mit den Trollen für immer wahrscheinlicher. Wer sonst würde solche Pickel in die Wand machen? Möglicherweise auch die Überreste eines Trollstreits unter Zuhilfenahme von Lehmklumpen.

Und irgendjemand hat bei den Flaming Cliffs auch an die kleinen Reisetrolle gedacht und uns ein paar Palmen gepflanzt.

Leider auch Trolle fangendes weißes Gestrüpp. Da war die Palmenerholung schon wieder futsch.

Die Aussicht vom Baum daneben hat dann aber doch wieder was wettgemacht.

Und auch in der Wüste, bei den Khongoriin Els Sanddünen, gab es palmenähnliche Erholungsstätten für Reisetrolle. Die auch noch schöne Muster im Sand hatten.

Sandengel!

Die Elsen Tasarkhai Sanddünen waren dann ein bisschen weniger wellnessorientiert. Schon gar nicht für Kamele. Das war übrigens nicht meine Kameldame, der geht es gut!

Aber in den Schatten wollte ich mich hier trotzdem nicht legen.

Das war also die Steinsteppenwüstenetappe. Auf der nächsten Etappe wirds dann deutlich grüner und ein bisschen buddhistischer. Die scheinen ihre Kloster hier nämlich besonders gerne in die Berge zu bauen. Vielleicht mögen die Mönche es grün. Oder kalt. Naja… Das überlege ich mir dann im nächsten Beitrag.

Euer Anton Sandengel

Diebe!

Man hat mich ja gewarnt, dass man in der Mongolei, und besonders in Ulan Bator, gut auf seine Sachen aufpassen muss. Vor allem auf meinen Rucksack und auf die Taschen von der Trollmama habe ich gut geachtet, weil es hier gerüchteweise vornehmlich Taschendiebe gibt. Ja… und dann fahr ich mal kurz aufs Land, lasse unsere Taschen einen Moment aus den Augen und was passiert? Meine Trollbrüder klauen ohne Skrupel meinen schönen kleinen Computer und lassen sich nicht einmal von der russischen Militärpräsenz davon abhalten. Frechheit! Wenn ich die nochmal in die Finger kriege… Aber jetzt sind sie natürlich schon wieder auf dem Weg nach Deutschland, so weit reichen meine Finger leider nicht.
Ich habe auch den Knopf noch nicht gefunden, mit dem ich ihr Getippsel wieder löschen kann, aber zumindest ein paar Klarstellungen will ich hier machen.

Mein Fehlen auf den Dünenbildern hat nämlich garüberhaupt nichts mit dem Essen des Vortages zu tun. Und auch wenig mit den in den Vortagen konsumierten geistreichen Getränken. Aber mit meinen zwei Trollbrüdern hat es was zu tun, oooh ja. Mit denen ist nämlich mal wieder ihre Trollnatur durchgegangen und ich bin, wie es scheint, schon zu lange ohne trollische Begleitung unterwegs. Ich habe es nicht kommen sehen.

Die zwei haben sich einen Trollspaß gemacht und mir in der Früh vor dem Dünenaufstieg einen riesigen Haufen vor die Jurte gelegt. Ich war schon sooo aufgeregt, hatte den Rucksack gepackt und die Trollfüße gelockert. Aber dann war ich erst einmal eine halbe Stunde außer Gefecht und konnte mich keinen Millimeter mehr bewegen. Ihr müsst wissen, dass Trolle alle möglichen intensiven Naturgerüche geradezu lieben. Aber Tierhaufen gehören nicht dazu. Das wussten die beiden Unruhestifter natürlich. Ich frage mich immer noch, wie die das Ding transportiert haben. Aber vielleicht haben sie ja auch das zugehörige Tier transportiert und dann vor der Jurte ein bisschen am Bauch gekitzelt.

Als ich mich schließlich von meiner Gestankstarre erholt hatte, waren die zwei mit den Trollmamas und dem Stieftrollpapa natürlich schon über alle Dünen und ich musste selbst gucken, wie ich zurechtkomme. Offensichtlich hat keiner der anderen bemerkt, dass ich fehle. Auch traurig irgendwie.

In der Ferne hinter dem Haufen sind mir dann recht schnell ein paar Kamele aufgefallen, die gemütlich in der Steppe rumstanden. Deren Haufen war es aber nicht, das hab ich verglichen.

Einer rumstehenden Kameldame bin ich beim Anschleichen auch aufgefallen. Aber nicht so sehr positiv, wie man sogar als Nichtkamelflüsterer sieht.

Als ich ihr dann für einen kleinen Ritt auf ihrem Rücken ein geistreiches Getränk und einen Keks versprochen habe, wurde sie nachdenklich.

Und hepp… oben war ich!

Die Kameldame wusste natürlich genau, wo die Dünen sind und hat mich an deren Fuß absteigen lassen. Für einen Keks und ein geistreiches Getränk wollte sie sich nicht auch noch da hoch quälen. Das konnte ich verstehen und hab sie unten sitzen gelassen…

… und mich alleine auf den Weg in sandige Höhen gemacht.

Nach so einigen kleinen Trollschrittchen hatte ich es auch bis ganz nach oben geschafft. Zum Glück waren meine Brüder weit und breit nicht zu sehen. Nur die Spuren der Trollmamas hab ich noch im Sand gefunden. Die beiden Gestankstifter hätte ich sonst auch sofort wieder die Dünen runtergeschubst. Oder sie meiner neuen Kamelfreundin zum Abendessen gegeben. Vor dem Keks.

Am nächsten Tag war ich immer noch ein bisschen sauer und wollte die zwei auch erst gar nicht mit in meinen Busch lassen (von wegen, mir ging es da wieder gut und die beiden haben sich darüber gefreut…). Aber die haben sich dann ja, wie ihr schon gesehen habt, einfach mit aufs Bild gedrängt.

Ein paar Tage später haben wir uns aber wieder versöhnt. Trollgroll dauert nicht lange. Und schließlich hätte ich ohne die beiden meine Kameldame gar nicht kennengelernt. Mit der hatte ich noch ein nettes Rendezvous in den Dünen, bevor ich sie wieder zurück zu ihren Kamelfreunden gebracht habe.

Am letzten Abend des Brüderbesuchs haben wir natürlich gemeinsam noch ein geistreiches Abschiedsgetränk zu uns genommen (Carlos hatte schon nach zwei Schlucken wieder ordentlich Schlagseite).

In meinem Fall war das sogar ein geistreichendes und leuchtendes Abschiedsgetränk. Diese Mongolen beeindrucken mich immer wieder…

Zu dem Zeitpunkt der geistreichen Getränkeaufnahme wusste ich natürlich noch nicht, dass die beiden auch noch meinen Computer entwendet haben. Das habe ich erst heute früh gemerkt. Sonst hätte ich ihnen mein leuchtendes, mongolisches Getränk aber unverzüglichst über den Kopf gekippt.

Ich habe wohl wirklich zu viel Zeit unter Menschen verbracht. Bin ganz schön naiv geworden, mir sind sämtliche Trollinstinkte völlig verkümmert. Aber daran werde ich arbeiten. Wartet nur, bis wir uns das nächste Mal sehen, ihr beiden!

Wenn ich aufgehört habe zu grollen, zeige ich euch auch noch die anderen Fotos von meiner Reise durchs Land. Aber jetzt brauche ich erst einmal ein geistreiches Getränk.

Anton Kamelflüstertroll

Gastbeitrag – Die Brüder kommen!

Haha – ihr glaubt nicht, wer hier schreibt!
Vielleicht verraten wir es euch auch gar nicht… Naja, vielleicht doch!

Wenn unser großer Bruder schon eine sooooo große Reise macht, dürfen wir zwei natürlich nicht fehlen.
Obwohl das für uns vollkommen klar war, mussten wir erst noch unsere etwas begriffsstutzigen Trollmamas von der Genialität dieses Plans überzeugen.
Mit viel Gemecker, Schokolade und einer nicht unerheblichen Menge Alkohol haben wir sie dann aber doch davon überzeugt, die Tickets in die Mongolei zu buchen und die Rucksäcke zu packen.

Das war vielleicht ein großes Hallo, als wir zwei uns dann am Moskauer Flughafen getroffen haben!

Zur Begrüßung haben wir natürlich sofort mit einem geistreichen Getränk angestoßen, aber davon gibt es zum Glück keine Beweisfotos. Sonst hätten die Trollmamas schon wieder geschimpft.

Die Wiedersehensparty mit Anton in Ulan Bator wurde dann aber doch dokumentiert:

Die Mongolen haben gar keine schlechten Cocktails – allerdings tut einem am nächsten Morgen der Trollkopf so komisch weh. Bestimmt war der letzte Pringle schlecht. Hihi.

Zum Glück haben die Mongolen auch gar keinen schlechten Kaffee – den hatten wir nach DEM Abend dringend nötig!

Jetzt waren wir wieder fit für das kulturelle Programm. Wir haben festgestellt, dass die Mongolen alle so einen dicken, grimmig dreinschauenden Landsmann von ihnen verehren und ihm sogar einen großen Platz in Ulan Bator gewidmet haben. Der dicke Mongole heißt Gin Gis Kahn oder so ähnlich. Wahrscheinlich weil er so viel Gin getrunken hat, meinte Anton. Das fanden wir sehr symphatisch.
Auf dem Platz wird übrigens ganz viel geheiratet – ständig sozusagen. Ob die dann bei den Hochzeiten auch ganz viel Gin trinken??

Das hat uns neugierig auf die Mongolen gemacht und wir beschlossen, durch das Land zu reisen.
Die Einheimischen hier sind ganz schön frech – eine hätte Anton fast die Hose ausgezogen. Wir saßen daneben und konnten echt nichts machen.

Dafür ist ihr Essen wirklich schmackofatz:

Hier gab es den ersten Streit, weil Carlos den Löffel nicht hergeben wollte. Erst als wir ihm angedroht haben, dass er allein im Ziegenstall übernachten muss, wurde er vernünftig.

Er durfte dann doch mit uns in der Jurte übernachten, die sogar einen warmen Ofen hatte, an dem wir uns die Trollfüße wärmten.

Dafür stellte sich heraus, dass die Suppe gemeine, hinterhältige, mongolische Rückwärts-Gewürze enthielt, so dass Anton sich das Essen nochmal durch den Kopf gehen ließ.
Deshalb konnte er leider nicht mit zu unserer großen Sanddünen-Expedition:

Wir waren beide allerdings sehr enttäuscht, dass es bei der Düne weit und breit keine Förmchen gab! Ist das zu glauben?

Beim nächsten Ausflug konnte Anton aber schon wieder mit, was wir direkt in einem schönen Gebüsch gefeiert haben:

Oh, da kommt Anton. Wir müssen uns verabschieden und schnell auf „posten“ klicken, bevor er merkt, dass wir heimlich in seinen Blog geschrieben haben, hihihihihi.

Trollige Grüße,
Siggi & Carlos

Out of office

Sehr geehrte Damen und Herren,

bis zum 17.09.2015 befinde ich mich in der Wüste, spiele mit Kamelen und rutsche Sanddünen hinunter. Ihre Besuche werden in dieser Zeit nicht mit Blogbeiträgen beantwortet. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Instagramaccount meines neuen Freundes Travelpiggy (https://instagram.com/travel_piggy/).

Hochachtungsvoll, Ihr Anton Reisetroll

Meine neue Laptophülle mit den Geschenken von den russischen Soldaten aus dem Zug. Die klaut mir in der Zwischenzeit keiner!

Meine neue Laptophülle mit den Geschenken von den russischen Soldaten aus dem Zug. Die klaut mir in der Zwischenzeit keiner!

Ulaaaaanbaaaatarrrrr

Seit fünf Tagen bin ich in der Mongolei und muss sagen, ich fühl mich hier recht wohl. Ich versteh die Menschen zwar jetzt noch weniger (die krächzen und zischen sehr) und musste leider auch schon einen Tag auf Bespaßung durch meine Trollmama verzichten, weil die ein wenig indisponiert war und lieber Zeit mit Bett und Klo verbracht hat, aber immerhin wird man jetzt auf der Straße wieder angelächelt und Menschen an offiziellen und an kommerziellen Stellen (zumindest hier in Ulaanbaatar) sprechen mit der Trollmama Englisch und sind deswegen wenigstens für sie verständlich. Sogar ihr Russisch durfte die Trollmama nochmal ein wenig üben – auf dem Beifahrersitz eines Toyota Prius (der dem Fahrer unseres Hostels gehört) und auf einem Pferderücken, als sie von einem Mongolen gemeinsam mit dem Pferdchen unter ihr drei Stunden lang durch die Steppe gezogen wurde.

Freundlich lächelnd, multilingual und sehr völkerverständigend verbringen wir hier also gemeinsam die Zeit – eingeschlossen Völker wie die der Trolle und Pferde und noch mancher anderer Tierchen. Ein solches anderes Tierchen hat sich nämlich vorgestern in unserem Ein-Nacht-Ger über unsere Vorräte hergemacht (beinahe wäre das alles mir in die Schuhe geschoben worden). Das Tierchen wurde aber inflagranti erwischt und wir haben uns dann sehr schnell und völkerübergreifend darauf verständigt, dass das Tierchen am besten sofort seine Beine in die Hand nimmt, wieder in seinem Erdloch verschwindet und uns und unser Essen in Ruhe lässt.

Wir haben auch schon ein bisschen mongolische Kultur gelernt und vergorene Pferdemilch getrunken, vertrockneten Joghurt gegessen und anerkennend an einer Schnupftabakflasche geschnüffelt. Und wir haben die deutsche Kultur weiterverbreitet und unserem mongolischen Fahrer (mit dem Toyota Prius) die Frau Helene Fischer vorgestellt. Der wollte bei „Atemlos“ dann gar nicht mehr auf die Fahrbahn gucken und den Kühen da ausweichen, nur noch auf sein singendes Handy. Er hat sie „Germanski Lady Gaga“ genannt, das hat mir sehr gut gefallen.

Jetzt zeig ich euch noch meine völkerverständlichen und multilingual deutsch-mongolisch-trollischen Bilder. Dann muss ich nämlich gar nicht mehr viel erzählen über meine ersten Tage in diesem wundersamen Land.

Autofahren auf dem Chinggis Khan Platz. Ich weiß nicht, wofür man in diesem Land Pferde braucht…

Er versteht das auch nicht.

Bildungsreise. Bücher müssen auch mal sein.

Bildungsreise. Bücher müssen auch mal sein.

Buddhistische Tempel auch. Aber ich habe die Ahnung, dass da noch ein paar kommen.

Buddhistische Tempel auch. Aber ich habe die Ahnung, dass da noch ein paar kommen.

Chefmongole im Touristenger.

Und ich würde mich auch als Chefteppichverkäufer anbieten.

Von oben draußen ist Ulaanbaatar leider nicht so schön.

Von oben draußen ist Ulaanbaatar leider nicht so schön.

Auch wenn sich die Kommunisten Mühe gegeben haben davon abzulenken. Schmuck auf dem Aussichtspunkt.

Imposante Denkmäler können sie aber in den 2000ern auch noch machen... He! Was soll das?

Imposante Denkmäler können sie aber in den 2000ern auch noch machen… He! Was soll das?

Wieder frei. So nah macht der Herr Chinggis aber auch ohne Pferd ein bisschen Angst.

Sein Schuh auch.

Sein Schuh auch.

Aber zum Glück gibts Altaigobi-Bier zur Beruhigung. Und vermutlich auch zur Völkerverständigung.

Und dann endlich raus aufs Land! Auch wenn da viele Leute rumstehen. Und Pferde auch.

Wenn einem das zu viel wird, geht man einfach in ein Kloster. Da stehen höchstens große Buddhafüße rum.

Und Steinhamster, denen man, wenn man es geschickt anstellt, die ein oder andere Steinnuss abluchsen kann.

Und Steinhamster, denen man, wenn man es geschickt anstellt, die ein oder andere Steinnuss abluchsen kann.

Dem hier hab ich lieber nichts abgeluchst.

Nur noch die Aussicht genossen. Die war da schöner als in Ulaanbaatar.

Das allertollste hier ist übrigens, dass die Trollmama und ich noch Besuch bekommen haben, aber dazu gibt es das nächste Mal mehr… ich sags euch, es ist ein Heidenspaß!

Anton Germanski Steppentroll