Fast schon Mongolei!

Jetzt muss ich euch doch noch ein paar Bilder zeigen… Schließlich bin ich ein eitler Reisetroll und in den letzten beiden Tagen in Arschan – nur 100 Kilometer nördlich von der mongolischen Grenze – war es nochmal so schön, dass ich euch meine Schnappschüsse nicht vorenthalten möchte. Ich hab es in Arschan auch schon wieder geschafft, mich von einem Russen zum gemeinsamen Einnehmen geistreicher Getränke bewegen zu lassen. Der Russe, der übrigens heißt wie ich, hat uns – also die Trollmama, mich und Lene und Henje aus Heidelberg – in unserem Hostel erwischt und einfach mitgenommen. Diesmal gabs aber keinen Blindmachschnaps, sondern französischen Rotwein (der in Moskau hergestellt wurde). Ein sehr netter Abend, jajaja!

Man hat da in Arschan auch langsam gemerkt, dass wir uns der Mongolei nähern… Die Menschen sahen gar nicht mehr so aus, wie ich mir echte Russen vorstelle. Aber sie haben verwirrenderweise Russisch geredet. Burjaten heißen die, glaube ich, die Menschen, die Russisch reden und mongolisch ausschauen. Eine lustige Sache ist, dass die Burjaten auch geistreiche Getränke trinken wie die Russen und ihnen aber leider ein Enzym fehlt, um den Alkohol wieder aus dem Blut zu schmeißen. Das hat Anton, der Rotweinrusse, erzählt (der besitzt dieses Enzym aber, der ist nämlich aus Moskau). Und das führt wohl manchmal zu seltsamen Begegnungen mit Burjaten mit sehr geistreichem Blut. Behauptet zumindest der Rotweinanton. Der weiß das, weil der geht gerne in der Gegend um Arschan herum wandern und da trifft er auch hin und wieder mal geistreiche Burjaten, sagt er.

So… jetzt aber genug geschwätzt! Ich wollte euch ja eigentlich Bilder zeigen. Und ja, ich bin in Sibirien und nicht in Schweden! Trollehrenwort!

Auf dem "Love Peak". Die Legende sagt, dass sich hier oben ein Liebespaar, das keines sein durfte (weil sie zu nahe verwandt waren), getroffen hat, um ihre Liebe heimlich auszuleben und dann haben sie sich ganz lange in die Augen geschaut und festgestellt, dass sie sich gar nicht mehr lieben. Die Trollmama und ich haben uns aber nicht entliebt. Wir reisen zusammen weiter.

Auf dem „Love Peak“. Die Legende sagt, dass sich hier oben ein Liebespaar, das keines sein durfte (weil sie zu nahe verwandt waren), getroffen hat, um ihre Liebe heimlich auszuleben und dann haben sie sich ganz lange in die Augen geschaut und festgestellt, dass sie sich gar nicht mehr lieben. Die Trollmama und ich haben uns aber nicht entliebt. Ich hoffe, der Mann und sein Hund auch nicht.

Da bin ich mal ausnahmsweise gar nicht drauf. Das hab ich nämlich selber gemacht. Das ist der Trollwald auf dem Aufstieg zum Love Peak.

Ein Wasserfall, dessen Wasser heilende Kräfte haben soll. Vielleicht jucken meine Trollfüße ab jetzt ein bisschen weniger.

Bei dem Wasserfall war ich leider nicht der Einzige…

Meine geheilten Trollfüße entwickeln ganz ungeahnte Kletterkräfte…

Und schon schwebe ich über Sibirien.

Und jetzt noch rauf auf die Birke!

Und jetzt noch rauf auf die Birke!

Diesen Wasserfall kann ich empfehlen!

Diesen Wasserfall kann ich empfehlen!

Noch ein Foto, das ich selbst gemacht hab. Ein bisschen wie diese heiligen Pflöcke auf Olchon. Nur, dass sie hier einfach die Bäume im Wald hernehmen.

Noch ein Foto, das ich selbst gemacht hab. Ein bisschen wie diese heiligen Pflöcke auf Olchon. Nur, dass sie hier einfach die Bäume im Wald hernehmen.

So, und jetzt steig ich in den Zug und meld mich erst wieder, wenn ich in der richtigen Mongolei bin!

Anton Kletterfuß

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