Down in Gorki Park…

Jetzt bin ich also in Moskau. Wodka hab ich noch nicht getrunken, aber schon eine halbe Flasche von einem abreisenden Zimmergenossen geschenkt bekommen. Die kommt dann mit in den Zug, dann gehts auf, jippie, tataratam! Obwohl, wenn ich mir hier so manche Menschen in der U-Bahn anschaue, dann bin ich lieber doch vorsichtig mit dem Gesöff. Da kriegt man, wenn man das zu oft trinkt, so ein rotes, aufgequollenes Gesicht davon, das würde mir ja gar nicht stehen. Und heute hab ich sogar einen Mann gesehen, der war ganz akut betroffen. Der ist im Gang zwischen den Stationen alle paar Meter so leicht von der Wand abgeprallt. Ich hatte das starke Gefühl, da hatte ebenfalls der Herr Wodka seine Finger im Spiel… Außerdem hat sich im Park neben dem Hostel vorgestern am helllichten Tage einer unter den Busch gelegt, weil er, glaube ich, wegen dem Herrn Wodka mit seinen Beinen nicht mehr zurecht gekommen ist. Aber dann hat er recht schnell recht friedlich geschlafen. Die Beine auch.

Um hier jetzt kein falsches Bild zu zeichnen: ich habe auch ganz viele Russen und Russinnen gesehen, die nicht rot im Gesicht und auch ganz gut auf den Beinen waren. Die Russinnen meist auf recht langen Beinen, oft sogar noch mit Hilfsstelzen unten dran. Aber schon ganz hübsch anzugucken, auch wenn ich auf diesen Stelzen wohl nicht so schnell laufen könnte. Dafür kann ich den schönen Frauen mit Stelzen umso besser unter die unglaublich modischen Sommerkleider gucken, die alle hier tragen. Da hab ich ja genau die richtige Größe dafür. Oh la la, diese jungen Russinnen, ich sags euch… Wenn ich ein bisschen größer und stärker wär, würd ich mir doch glatt eine mit heimnehmen. Zum Anschauen. Das wär wirklich schön.

Ich hab mich auch schon gefragt, was mit diesen hübschen jungen Russinnen eigentlich passiert, wenn sie ältere Russinnen werden. Dann sehen sie meistens nämlich nicht mehr so aus, als wären sie mal zauberhafte, elfengleiche Wesen gewesen. Und mit dem Herrn Wodka hat das diesmal nichts zu tun, glaube ich. Aber ich weiß auch nicht, mit was sonst. Da muss ich wohl noch ein bisschen beobachten, vielleicht komm ich irgendwann dahinter.

Neben den jungen Russinnen hab ich hier noch weitere faszinierende Sache entdeckt: singende und tanzende Brunnen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich hab schon zwei Brunnen von dieser Sorte gefunden, einen auf der „Strelka“ in Jaroslawl und einen hier in Moskau im Gorki-Park. Es ist wirklich wunderbar, fast wie Zauberei. Ich hab euch ein hier einen Link zum Video eingefügt, auf dem ich mir den Brunnen im Gorki-Park anschaue, der hat heute eine gestandene halbe Stunde Musik gemacht und getanzt. Ihr kriegt aber nicht die ganze halbe Stunde zu sehen. Schade eigentlich, ist nämlich sehr schön!

Und hier findet ihr die etwas wackliger gefilmte Variante von Jaroslawl. Da spielt gerade das Stadtlied von Jaroslawl. Gefällt mir nicht so gut wie der im Gorki-Park, ist aber auch sehr schön.

Seid ihr auch Fans? Wenn ich mal viel Geld habe, bau ich mir sowas vor meine Trollhöhle. Dann dürft ihr alle mal vorbeikommen und gucken.

Sightseeing hab ich auch schon ganz viel gemacht und auch schon eine erste Zugfahrt, aber mir tun jetzt die Trollfinger schon weh und die Trollmama schimpft seit geraumer Zeit, dass sie auch mal an ihren Computer will, wenn sie den schon die ganze Zeit rumschleppt. Dazu also beim nächsten Mal mehr.

Dafür bekommt ihr ein paar Fotos von meinem ersten und bisher einzigen Ausflug mit russischem Bier. Das schmeckt gut und ist mir momentan, glaub ich, auch lieber als der Herr Wodka.

Erstes Kennenlernen.

Schon gute Freunde.

Vollstes Vertrauen.

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